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Fritz-Hüser-Gesellschaft (Hrsg.)

Fritz Hüser (1908 –1979)
Ein Brieflesebuch

Fritz Hüser (1908 –1979) war ein Pionier: Als Sammler widmete er sich seit den 1920er Jahren der Arbeiterliteratur und baute das »Archiv für Arbeiterdichtung und soziale Literatur« auf, heute »Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt« in Dortmund. Gemeinsam mit Walter Köpping, Max von der Grün u. a. gründete er die Dortmunder Gruppe 61 und setzte sich als ihr Mentor dafür ein, eine »Neue Industriedichtung« auf den Weg zu bringen.

In seiner Korrespondenz mit Persönlichkeiten wie Otto Burrmeister, Josef Büscher, Günter Wallraff, Otto Wohlgemuth oder Peter Paul Zahl spiegeln sich Fritz Hüsers weit gespannte literarische Interessen und Verbindungen.

Fritz Hüser stammt aus einer Arbeiterfamilie in Dortmund. Zunächst arbeitete er als Former in einer Maschinenfabrik, 1931 übernahm er die Betreuung von Werkbibliotheken und absolvierte eine Ausbildung zum Bibliothekar an Öffentlichen Büchereien. 1945 – 1973 war er Leiter der Stadtbüchereien Dortmund. Als Bibliothekar wollte er breiten Bevölkerungsschichten den Zugang zur Bildung vermitteln.

Die von Jasmin Grande bearbeitete Briefedition zu Fritz Hüsers hundertstem Geburtstag würdigt eine der wichtigsten literarischen Persönlichkeiten des Ruhrgebiets in der Mitte des 20. Jahrhunderts.





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200 Seiten
geb. mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-938834-39-8
€(D) 19,90

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Ein Pionier der Arbeiterliteratur